Seifersdorfer Ortschronik

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In Seifersdorf spricht man den  Ostmeißenischen Dialekt, ein Teil der Sächsischen Sprache. Enstanden ist unser Dialekt aus dem Slawischen und den Fränkischen  nach dem Sachsen  um das Jahre 400 n.Chr von den  Sorben die ab den 9. Jahrhundert von Deutschen Stämmen zurückgedrängt wurden besiedelt war ließ der gebürdige fränkische König Heinrich I die Burg Meißen im Jahre 929 erbauen und gründete die Marktgrafschaft des selbigen Burgnamen. Rund um unser heutiges Dorf befand sich ein großer Urwald der erst durch die Rodung und das Anlegen von Seifersdorf nach und nach verschwand, sodass sich deutsche  Bauern unter der Zuweisung des Burggrafen von Dohna niederließen um 1200

 

Am bekanntesten Wort hört man das ,,Nu“ welches aus dem Slawischen  ano-no stammt und soviel bedeutet wie: sein Einverständniss geben oder einfach Ja zu sagen.

 

Die Bewohner unserer Gegend werden 1814 wie folgt beschrieben: ,,Die Landleute sind vergeblicher als in vielen anderen Gegenden gebildet und gesittet, haben für allgemein gute Anstalten Sinn und rein richtiges Gefühl des Bessern, bei dem allen sind sie nicht prozess und streitsüchtig". 

 

Das Ch an Wortanfängen  vor hellen Vokalen spricht man mit einen Sch

So wird schnell ein Wort wie Chef zum Schef

 

Hört man den Dialekt reden erscheint es wie Nuscheln, doch ist es das kluge verschlucken von Vokalen um Worte Mehrdeutig zu verstehen und Zeit zu Sparen.

 

Hier noch paar Kurze Sprachbedeutungen:

 

Abbord - WC                         

fudsch- kaputt

Bäbe – Rührkuchen                

Nachheeme- Nachhause  

Bemme – Brotschnitte            

Gudden Daach- Guten Tag

Semmel - Brötchen               

Ufwiedersehen- Aufwiedersehen

Niki - Tshirt                            

Gudden Abbedied- Guten Apetit

Uf - Auf

Nische- Einbuchtung  

 

 

Quelle: Wikipedia, Der große Gogelmosch von Peter Ufer 2010  , Vollständiges Staats,Post und Zeitungslexikon von Sachsen 1814/Amt Dippoldiswalde.  

 

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