Seifersdorfer Ortschronik

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Wo sich heute unser Dorf befindet, befand sich noch im 12Jh der Mischwald Miriquidi. Flussaufwärts der Weißeritz lag als nächstes die Burg Dippoldiswalde, flussabwärts die Burg Rabenau, welche zwei als Grenzfeste und zur Sicherung des Silberbergbau von der Burggrafschaft Dohna  dienten. In dieser Zeit  soll die damalige Herrschaft Dohna den Locator Siuert ( Siegfried) mit einer Schaar von Bauern in unser Seitental gesandt haben, welche hier eine neue Ortschaft gründen sollten. Diese Ortschaft erhielt nach diesem dem Namen Siuertsdorph wie sie in einer ersten Urkunde vom 4 Juli 1282 genannt wird.

Die Burggrafschaft plante den Ort als Kirchdorf mit Patrimonialgericht. Auf der einen Seite entstand nun die Kirche und auf der anderen das Patrimonialgerichtsgut, welches als Entlohnung, wie es zur damaligen Zeit üblich war, dem Locator Siuert gehörte. Beide Güter hatten die doppelte Hufe die der anderen ca 30 neu angesiedelten Bauern. In der ersten urkundlichen Erwähnung vom Jahre 1282 vermachte der Burggraf Otto II dem Kloster Altzella 1/ ½ Pfund Freiberger Münze , die zur Abhaltung für seine in Altzella ruhenden Vorfahren in der jährlichen Seelenmesse eingenommen werden sollte. Die Seelenmesse wurde meist in der Pfarrkirche abgehalten. Es wird angenommen das die 1312 erstmals erwähnte Dorfkirche schon bestanden hat. Der Kirchgemeinde wurden die umliegenden Ortschaften Großölßa,Spechtritz,Paulshain,Seifen,Paulsdorf und Malter eingepfarrt, welche nach und nach gegründet wurden. Zu diesen Ortschaften wurde jeweils ein Leichenweg ( Kirchweg ) angelegt.

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