Seifersdorfer Ortschronik

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Seifersdorf wurde erstmalig am 4. Juli 1282 in einer Schenkungsurkunde für das Kloster Alt-Zella bei Nossen erwähnt:

 

Schenkungsurkunde vom 04.juli 1282

 

Im Namen der heiligen und unteilbaren Dreieinigkeit! Amen!
Otto, von Gottes Gnaden Burggraf zu Dohna, allen Gruß in Ewigkeit! Da es mehr Gott angehört als den Menschen, alles im Gedächtnis zu behalten, so pflegt das, was vernunftgemäß und dem Brauche entsprechend geschiet, von den Menschen durch Urkunden geschützt und verewigt zu werden, damit es nicht bei den Nachkommen in Vergessenheit gerät. Daher wollen wir, daß allen künftigen und jetzigen Geschlechtern, denen diese gegenwärtige Urkunde zur Kenntnis gelangt, bekannt sei, daß wir nach vorheriger Überlegung und reiflicher Beratung den Herrn Abt und dem Kloster Alt-Zella, denen wir besonders wohlgesinnt sind, 1 1/2 Pfund Pfennige in Freiberger Münze im Dorfe Siuertsdorph bei Dippoldiswalde, Einkünfte, deren Eigentum wir seit der Zeit unserer Voreltern rechtmäßig innehaben, zur Vergebung der Sünden unsers Vaters Otto seligen Andenken, Burggrafen zu Dohna, und unser Mutter Hildegund, unser geliebten Gemahlin Chrisine und unsere übrigen Vorfahren, die im genannten Kloster ruhen, mit der Zustimmung aller unserer Kinder zu ewigen Besitze übertragen, damit die, bei denen das Andenken unserer lieben Angehörigen durch Lobpreisungen und körperliche Bußübungen bewahrt wird, auch durch eine, wenn auch bescheidenen Zuwendung von uns gestärkt werden. Damit aber dieser unser rechtmäßiger Schenkungsakt die nötige Rechtskraft und ewige Güligkeit erlangt, und damit er nicht in Zukunft durch irgendjemandes böswilliges Auslegung auf irgendeine Weise verfälscht werden kann, haben wir die gegenwärtige Urkunde schreiben und zur Bekräftigung mit unserem Siegel versehen lassen geben zu Altzelle im Jahre des Herrn 1282 an dem 4. Nonen des Juli in Gegenwart der unten genannte Zeugen:

Helfferich v. Gorgewitz, Ramwold v. Schyryn, Cunrad v. Steinbach, Otto v. Tannenvelt, Cunrad v. Dere, Fritzold v. Maltritz, Heinrich v. Kryschowe und viele anderen glaubenswürdigen Klerikern und Laien.

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