Seifersdorfer Ortschronik

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Der erste Spatenstich zum Baubeginn der Schmalspurbahn erfolgte im Jahre 1881 an der Rabenauer Mühle. Ihre Einweihung geschah am 1.November 1882.

 

 

 

 

Der alte Bahndamm

 

 

 

 

Auf Seifersdorfer Flur entstanden Sieben Brücken. Die erste an der Weißeritzmündung vom Langegrundbach über die Weißeritz gelegen und die zweite auch über die Weißeritz am Trompeterfelsen, es waren Blechträgerbrücken mit offen liegender Fahrbahn.  Heute findet man noch Teile der Fundamente vor. Nach dem Bahnhof Seifersdorf baute man eine kleine Unterführung für den Dorfbach und direkt daneben, die erste Segmentbogenbrücke Deutschlands über den Mühlgraben. Nach ihr geht die fünfte Brücke, eine Blechträgerbrücke, auch über den Mühlgraben. Die siebente Brücke befand sich nahe des Ortes Untermalter (heute Talsperre Malter) auf Seifersdorfer Flur. Auch diese war eine Blechträgerbrücke, welche die Weißeritz querte. 

 

Der Bahnhof von Seifersdorf befand sich Unterhalb der Gaststädte zum Weißeritztal auf dem heutigen Parkplatz für den Rabenauer Grund. Hier war ein Güterschuppen und eine Holzlagerschuppen mit einem Abstellgleis zum Laden und ein Ladegleis mit Ladestraße. Eine Wartehalle gab es nicht.

 

 

 

 

Der Bahnhof

 

 

 

Nachdem die Bahntrasse wegen des Talsperrenbaues zwischen Spechtritz und Dippoldiswalde höher gelegt werden musste, entstanden auf Seifersdorfer Flur drei neue Brücken. Die erste über den Langegrundbach als eine Segmentbogenbrücke im Jahre 1910, die zweite vor dem Bahnhof Seifersdorf über die Weißeritz und den Wanderweg im Rabenauer Grund als Gewölbe und Stahlbetonbrücke im Jahre 1911 und die Brücke über den Goldgrubengrund als Segmentbogenbrücke im Jahre 1911. 

 

Der Seifersdorfer Bahnhof wurde oberhalb des Seifersdorfer Sägewerkes erbaut. Hier entstand eine Wartehalle mit Fahrkartenschalter, ein Toilettengebäude, ein Güterschuppen und ein großer Güterschuppen mit Ladegleis für den Sägewerkbesitzer von Seifersdorf. Für den Bahnbau von Seifersdorf und der Veränderung der Straße nach Oelsa mussten die Wohnhäuser mit Nebengebäude der Familien Oppelt und Paust im Jahre 1912 weichen, welche sich in unmittelbarer Nähe am heutigen Bahnübergang und im heutigen Straßenverlauf befanden. 1912 wurde der Bahnhof Seifersdorf in Betrieb genommen. Die alte Bahntrasse im Rabenauer und Seifersdorfer Grund  dient heute als Wanderweg. 

 

 

 

 

Das Bahnviadukt

 

 

 

 

 

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