Naherholung

 

Mit dem Bau eines Kurhaus am Waldesrand 1898 der Villenkolonie als Fremdenhäuser im Jahre 1900 und dem heutigen Altersheim als Genesungsheim 1902 bildete sich Seifersdorf als Kurort. Dieses Privileg hat Er heute nicht mehr, die ehemalige Talsperren - Gemeinde erhielt 1998 den Titel ,,staatlich anerkannter Erholungsort" für die Ortschaften Seifersdorf, Malter und Paulsdorf. Durch das sächsische Wirtschaftsministerium wurde der Titel für die Talsperrenorte am 16.03.2016 erneut nach Prüfung durch den Landesbeirat für Kur- und Erholungsorte bestätigt und am 20.06.2016 von der Großen Kreisstadt Dippoldiswalde angenommen. Angesichts dem im Unterdorf mündeten oberen Rabenauer Grund, wie dem historischen Bahnhof der Weißeritztalbahn kommen täglich Gäste in und durch unseren Ort, mit seiner bioklimatischen begünstigten Lage, die von hier aus das markierte Wanderwegenetz nutzen. Das Strandbad von Seifersdorf an der Talsperre Malter zählt mit seiner sonnenreichen Liegewiese zu einen der zur Erholung dienenden Freiflächen.  Durch das Bestehen von Einrichtungen, öffentlichen Gebäuden und Anlagen ist Seifersdorf ein Ort der Erholung am untersten Rande des östlichen Erzgebirge.

 

 

                                                   

Um die Jahrhundertwende des 20.Jh war Seifersdorf ein bekannter ärztlich empfohlener Kurort für Erkrankungen der Atemwege, des Verdauungstraktes, bei Herzleiden und Nervosität. Durch eine ruhige Höhenlage von 285 – 407 m NN zwischen den umliegenden Forsten, Dippoldiswalder und  Paulsdorfer Heide  gab es eine reine, milde Höhenluft. Von Dresden aus gelangte man mit dem Zug vom Hauptbahnhof mitten hinein in die Bergwelt, nach dem romantisch gelegenen, ländlich idyllischen Seifersdorf. Zu einer Sommerfrische 1. Ranges wurde unser Ort durch die vorhandene Wasserleitung welches wohlschmeckendes , frisches , klares Waldquellwasser in die Kureinrichtungen lieferte, das elektrische Licht, einer zweimal täglichen Postzustellung, der zu Verfügung stehenden Telefonate und allen Einkaufsmöglichkeiten, was benötigt wurde. Die ärztliche Betreuung wurde durch den  wöchentlichen Zwei-Tage Dienst eines Arztes wie eines Bereitschaftsarztes außerhalb dieser Zeiten gewährleistet.

Heute ist Seifersdorf kein Kurort mehr, sondern ein ,,staatlich anerkannter Erholungsort".

Die ehemaligen Kureinrichtungen werden als Altersheim oder als Wohnhäuser genutzt. 
 

 

Der Ortschronist Johannes Arnold schreibt in seiner Chronik aus dem Jahre 1949.

- Aber wir blicken weiter und hoffen dass die Zeit bald einmal bessere Aufenthaltsverhältnisse bringt und dann Seifersdorf, das wieder werden kann, was es seit Jahrzehnten gewesen ist: Luftkurort und Sommerfrische.-

 

 

 

                                              Blick bei Neuoelsa auf Seifersdorf

 

 

Quelle: Luftkuort und Sommerfrische Seifersdorf am Rabenauer Grund/ Kowarzik, Seifersdorf Am Rande des Rabenauer Grundes- Unser Heimatdorf-Luftkurort /Johannes Arnold.

 

 

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