Ausflugstipps

Ausgangspunkt Parkplatz beginn des Rabenauer Grund Seifersdorf.


Von hier geht es das Dorf hinauf bis man nach 500 Metern rechts an den Heimatpark des Dorfes gelangt, welcher im Jahre 1934 eingeweiht wurde. Von hier beginnt der Wanderweg über die Alte Meißner Straße ein historischer Handelsweg von der Butterstraße bei Somsdorf nach Dippoldiswalde. Jetzt geht es vorbei an dem Hof rechts der 1794 erbaut und dem Hof linker Hand welche ihre Felder an der Straße entlang haben. Über die alte LPG Straße geht es vorbei am Mittelgrund der sich unterhalb der Straße befindet mit einem im Feld herausragenden großen Baum. Weiter kommt man in den Lange- Grund wo der älteste Baum  des Dorfes Seifersdorf und der vorbeilaufenden Straße steht,  welcher nach einer Überlieferung im Siebenjährigen Krieg gepflanzt wurden sein soll. Weiter geht es an die Straßenkreuzung wo die Spechtritzer Straße nach rechts verläuft .Diese Straße entstand um 1839.

 

                                                

 

 

 Nun wandert man den historischen Wegverlauf gerade aus weiter, bis man durch die Bauernwälder an die Straße nach Spechtritz gelangt. Die Alte Meißner Straße verlief von hier links weiter, unsere Wanderung geht rechts weiter mit der Verkehrsstraße vorbei an Kuhweiden (wo sich in den unterhalb liegenden Wäldern im Mittelalter ein Bergwerk befand) nach Spechtritz. In Spechtritz angekommen geht es durch den  im Jahre 1450 erstmals erwähnten Ort, bis man an die Weißeritz kommt (Landschaftsschutzgebiet Tal der Roten Weißeritz). Hier gelangen sie an den Bahnhof Spechtritz von wo  aus die Weißeritztalbahn  zum Bau der Talsperre Malter auf der Höher liegenden  Bahntrasse bis Dippoldiswalde verläuft. Weiter  geht es leicht Bergauf  parallel zur Bahntrasse  mit dem Rabenauer – Grund Wanderweg teilweise auf den alten Bahndamm der Weißeritztalbahn, erst durch den Spechtritz Grund und dann ab den Lange – Grund durch den Seifersdorfer Grund vorbei am Trompeterfelsen und dem Mittelgrund bis man zum Ausgangspunkt unserer Wanderung gelangt.

 

 

                                                                                 

                                                             

Streckenlänge: 6.151 km

 

Wegbeschaffenheit:

 

Asphalt: 2.210 Km

 

Feld- und Wiesenweg: 3.941 Km

 

Dauer: 1-2h

 

 

 

 

Wenn der Schnee unser Dorf weiß bedeckt kehrt eine Ruhe ein, jede Altersgruppe geht dann heraus ins Schneeerlebnis um den Winter  an der frischen Luft zu genießen.

 

 

 

 

 

Der Winter bietet zahlreiche Möglichkeiten unseren Ort und die umliegende Umgebung im prächtigen weiß zu erleben. Zu einer Tiefschneewanderung, Skitour  oder  Langlauftour über die geschlossene Schneedecke entlang der ausgeschilderten Wanderwege.  Einer Schlittenfahrt in unmittelbarer Ortsnähe. Es bieten sich zahlreiche Möglichkeiten an den Winter zu erleben.

 

 

 

 

 

In der Broschüre Sommerfrische und Luftkurort Seifersdorf schreibt Kowarzik im Jahre 1912:

 

Tagelang kann hier der Tourist immer wieder neue Wege wandern durch überschneite Fluren,  schneeverhangene Wälder, an vereisten Wässern und Felsen, vorüber durch Täler im Winterschlaf,  über blendend weiße Höhen.

 

Das Betreten der Wege erfolgt im Winter auf eigene Gefahr ! 

 

Das Betreten der umliegenden Staatsforsten Paulsdorfer und Dippoldiswalder Heide ist bei Schneefall durch das herunterfallen von Ästen und dem umknicken von Bäumen lebensgefährlich.!

 

Quelle: Luftkurort und Sommerfrische Seifersdorf am Rabenauer Grund Kowarzik 1912

  

 

Am  Stein-Berg und die auf dieser als Aussichtsplattform liegenden Erashöhe bieten sich die Sandsteinfelsen  diesen Hochplateau zum Klettern an. Von den Parkmöglichkeiten vor der Heide geht es zu Fuß am Waldsportplatz vorbei  über den Kirchsteig, bis es nach kurzer Zeit rechts weitergeht an einem Rastplatz vorbei und schließlich links hinauf,  entlang einem Geländer, bis man an der Erashütte herauskommt. Von hier aus gelangt man mühelos an die  rechts vom Weg angrenzenden Felsen. Die bekannten freistehenden Sandsteine,  welcher der kleinere als Kanzel ( 8.50 Meter hoch ) und der größere  als Altar auch Eras ( 11.30 Meter hoch ) genannt werden, wurden  schon vor  100 Jahren für den Klettersport genutzt.

 

        

 

             Die Kanzel an der Erashöhe                                                                    Postkarte mit Felsen von 1901

 

Das Klettern in der Heide ist grundsätzlich nach der Sächsischen Kletterregel durchzuführen.  Es dürfen keine Kletterhilfen wie Hacken und Ösen dergleichen verwendet werden,  was vom Sachsenforst vorgeschrieben ist. 

Mehrere Felswände stehen unter besonderen Schutz und sind als Biotope ausgewiesen (§ 30 BNatSchG i. V. m. § 26 SächsNatSchG). Es wird darauf verwiesen, dass das Felsklettern an sogenannten Massivwänden gem. § 26 Abs. 3 SächsNatSchG nicht zulässig ist. Es dürfen so nur die ausgewiesenen Kletterfelsen genutzt werden welche davon ausgenommen sind.

 

 

Gestein: Sandstein

 

Schwierigkeitsgrad: II - VII

 

Zustiegszeit: 15 Minuten

 

Quelle:  LANDRATSAMT SÄCHSISCHE SCHWEIZ - OSTERZGEBIRGE Abteilung Umwelt - Referat Naturschutz

 

Postkarte Verlag Otto Meier Dippoldiswalde.

 

 

Wer etwas für seine Gesundheit machen möchte, dem ist ein Ausflug an die Weißeritz am Trompeterfelsen angeraten.

Vom Parkplatz zum Rabenauer Grund gelangt man nach 650 Meter zum Fundament einer alten Bahnbrücke. Hier grenzt der Weg direkt an die Rote Weißeritz. Die  Schuhe ausgezogen, die Hosen hochgeschlagen und schon kann man das Kühle Wasser der  Weißeritz spüren.

Es soll einladen zum Wassertreten, ein Teil der Kneipp-Therapie.  Über das Flussbett bis hin zum Trompeterfelsen bietet sich auch bei Sonnenschein durch den Schatten der Bäume diese an.

 

Anwendung:

Ein Bein immer im Wasser lassen und das andere herausziehen, die Fußspitzen nach unten beugen,  diese Bewegung nennt man den Storchengang. Verspürt man nach einiger Zeit ein Kältegefühl in den Füßen verläßt man das Wasser und wiederholt so oft wie man möchte den Vorgang.

 

 

 

 

                                                                                       Am Trompeterfelsen

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