Sie grenzt im Nordosten an Seifersdorf. Ihre erste Erwähnung war um das Jahr 930, als ein Teil der Heide dem Dippolicz ein Adel aus Böhmen gehörte. Um 980 soll sich der Adalbert von Prag auf seiner Missionsreise hier aufgehalten haben, wodurch wahrscheinlich auch die Klause oberhalb des Einsiedlersteins entstand, welche 22 Fuß in der Länge und 18 Fuß in der Breite misst. Neben der Klause entstand in katholischen Zeiten die Katharinenkapelle, welche zur Reformation zerstört und 1889 wieder freigelgt wurde. Von beiden Gebäuden sind die Grundmauern noch erhalten.

 

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Grundmauern der Katharienkapelle

 

 

Neben der Katharinenkapelle befinden sich die Reste eines Steinernen Tisches aus kurfürstlichen Zeiten und der in einen Stein gehauene Einsiedlersitz. Unterhalb der Kapellefindet man den Stolleneingang vom Einsiedlerschurf der 1601 erwähnt wird vor. Der 15 Meter hohe Einsiedlerstein erhebt sich vor der Klause und kann zum Klettern genutzt werden.

 

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Steinerner Tisch

 

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Einsiedlerstein

 

 

 

An der Kreuzung Malterweg /Rabenauer Straße befindet sich das Steinerne Messer, welches ein Sühnekreuz ist und an eine an dieser Stelle stattgefundene Bluttat im 16. Jahrhundert erinnert. Erstmals wird es im Jahre 1572 als ,,Steinern Messer“ erwähnt. Die Kreuzarme wurden zu späteren Zeiten abgeschlagen und das Kreuz als Wegweiser genutzt, wozu ein ,,H“ & ,,N“ eingemeißelt wurden. Neben dem Steinernen Messer steht eine von mehreren in der Heide aufgestellten Wegweisern aus Stein, die Mitte des 19. Jahrhundert errichtet wurden.

 

 

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Steinernes Messer

 

Nicht weit vom Steinernen Messer steht im Wald das Findlingkreuz, welches an einem im Winter an dieser Stelle erfrorenen Mann Anfang des 19. Jahrhundert erinnert. Am Malterweg Nahe des Ortes Malter steht die Wolfssäule die an den letzten erschossenen Wolf in unserer Gegend der am 6.März 1802 im Goldgrubengrund erschossen wurde erinnert. Nahe der Säule befindet sich der Waldabschnitt "An den lichten Kiefern" wie er im Jahre 1586 erwähnt wird.

 

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Wolfsäule

 

Der Goldgrubengrund befindet sich unterhalb der Wolfsäule, hier wurde frührer nach Gold geschürft. Am Unteren Ende des Grund wurde für die Vorbeigehende Trasse der Schmalspurbahn im Jahre 1910/11 Eine Segmentbogenbrücke errichtet.

Unterhalb der Rabenauer Straße beim Orte Oelsa befindet sich die Babarakapelle, welche um 1500 vom Schlossherren Sigismund von Maltitz zu Dippoldiswalde erbaut wurde. Da in der Kirche protestantische Gottesdienste noch kurz vor der Reformation abgehalten wurden, ließen seine Söhne die Kapelle im Jahre 1539 zerstören. Der Altar wurde kurz vor der Zerstörung von den Maltitzern in das katholische Böhmen mitgenommen. 1881 wurde die Kapelle teilweise wieder aufgebaut. Oberhalb der Kapelle über der Rabenauer Straße auf dem "Rabenauer Knochen“ wurde um 1970 ein Funkbunker der GSSD angelegt, welcher nach der deutschen Wiedervereinigung zugeschüttet wurde. Noch heute errinern die Inschriften der vor Ort gewesenen Besatzung in einem nahe gelegten Steinbuch daran.  Das umliegende Waldstück wird in den Jahren 1586/1800 als "Auf der lichten Heide" mit den "kleinen Einsiedlerstein" genannt.

 

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Russische Inschriften im Steinbruch

 

Nicht weit vom Bunker an der Rabenauer Straße findet man eine von vier Salzlecken die in der Heide 1736 aufgestellt, 1777 erweitert und 1936 von neuen aufgestellt wurden vor. Hier wurde das Wild angefüttert mit Brot und Salz damit sich die Fresslust und die Geweihausbildung steigert.

Eine weitere Salzlecke steht in der Forstabteilung 60, an einem Waldweg, der vom Marktsteig und den J-Flügel in der Nähe der Napoleons-Eichen in dem Waldstück Zipfelheide verläuft. Die Zipfelheide selbst ist ein benanntes Waldgebiet der Heide, das sich von der Oelsabach  und dem Karsdorfer Bach in Richtung Nordost bis Norden erstreckt und durch die Schneise 13 und dem J-Flügel im Jahre 1827 in vier Abteile  wie die restliche Heide von der Familie Cotta gegliedert wurde. Eine Erwähnung findet diese bereits im Jahre 1607 als Zippel-Heide.

 

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Salzlecke

 

 

 

Am 17 April 1945 kollidierten Zwei amerikanische Bomber des Typ-17 und Stürzten in der Heide samt ihrer Bombenladung ab, ein Teil der Besatzung verstarb, wurde begraben und 1947 von den Amerikanern wieder ausgegraben und in die Heimat zur Bestattung geflogen. Kurze Zeit später kampierten Deutsche Wehrmachtseinheiten auf der Flucht vor der Roten Armee im Wald und entsorgten ihre Munition vor Ort. Nach Kriegsende fuhr die Rote Armee als Besatzer, aus den Umliegenden Ortschaften Munition  in die Heide zum Sprengen. Wodurch heute noch der Wald mit Munition belastet ist. Der ehemalige selbstständige Gutsbezirk des Staatsforstrevier Karsdorf (bis 1937 Wendischkarsdorf) wurde 1946-1947 durch die Bodenreformverordnung aufgelöst, wodurch 34,2ha Fläche an den damaligen politischen Gemeindebezirk Oelsa abgegeben wurden. Heute gehört die ca. 12km² große Dippoldiswalder Heide dem Freistaat Sachsen und wird vom Staatsbetrieb Sachsenforst verwaltet.

 

Von der Dippoldiswalder Heide gelangt man über den Müllers-Torweg nach Seifersdorf. Dieser steht in Verbindung mit der Mühle des Ortes, welche entlang des Weges ihre Hufen besaß.

 

 

 

 

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